Die Ahnen-Reihe führt zum Ikea-Bröt

Neulich las ich ein Buch in dem erklärt war, wie großartig es ist, dass ich geboren wurde.
Was natürlich stimmt.

Aber gemeint war nicht ich, sondern der Leser dieses Buches als solcher.

Also ist es toll, das ne ganze Reihe von Leuten geboren wurde, auch ich, weil ich das Buch gelesen hab. Das heißt, nicht weil ich das Buch gelesen hab. Das macht mich bzw. den Leser nicht zu etwas besonderem, sondern die Tatsache, dass es eine schier endlose Ahnenreihe (an deren momentanem Ende ich stehe) geschafft hat mindestens bis zur Geschlechtsreife und zur folgenden Zeugung eines anderen Ahnen von mir zu überleben. Wenn man sich das menschliche Leben so in den letzten sagen wir tausend Jahren ansieht eine wirklich nicht zu unterschätzenden Leistung.

Danke Ahnen.

Wie ich da jetzt so drauf komme? Wegen des Ikea-Brotes. Das ist ein Brot, dessen Name nicht etwa Bökör lautet, sondern Brötmix. Das fand kürzlich beim Versuch 100 Teelichter ohne Hotdog zu kaufen seinen Weg in den Einkaufswagen. Weiterlesen

Auch die Einsamen dieser Welt sind nicht mehr wie früher

Die Welt ist unübersichtlich geworden, heute, anders als früher.

Ich verstehe nicht, wie eine Nation offenbar aus Versehen aus einem Staatenbund austeigen kann, ob Griechenland nun so oder so gerettet wird – oder gar nicht, und wenn ja von wem, ob die Polkappen schmelzen, mein mühsam abgespültes Plastik wieder verwendet oder im Heizkraftwerk verbrannt wird. Weiterlesen