Mein Leben ohne Makler

Ich hatte es ja bereits erwähnt. Ich versuche ein Haus ohne Makler zu veräußern. Also ohne die Hilfe eines Maklers, dass das Haus ohne Makler ist, wie es übrigens ohne Garage ist, versteht sich ja von selbst. Oder würdest Du ein Haus kaufen, in dem bereits ein Makler lebt, sagen wir im ersten Keller (der hat nämlich Heizung)? Oder unter dem Dach? Nein! Weiterlesen

„Grundgeräusch gibts immer“

Im Nachhinein muss ich sagen: Es war eine Sternstunde!

Wir suchten damals die Wohnung. Es erschien bereits damals hart und aussichtlos eine Wohnung zu bekommen, ohne an einen Makler einen fette Provision abdrücken zu müssen.

Wir hatten damals eine Dachterrassen-Wohnung im Auge, und waren am Sonntag Nachmittag aufgebrochen, sie anzusehen. Wie sie innen aussah, weiß ich nicht mehr. Auf alle Fälle lag sie in einerm Art Straßendreieck im Süden der Stadt. Auf der einen Seite begann die Autobahn in den Süden. Auf der anderen Seite eine zwar nur zweispurige Straße, die aber doch recht befahren ist. Eine dritte Seite wurde durch den Stadtautobahnring gebildet, der ist ungefähr sechs bis achtspurig dort.

Wir standen also am Sonntag Nachmittag auf dem Dach, um uns herum tobte der Verkehr. „Ein bisschen Laut ists schon“, wagte ich zu sagen. Der Makler tat es mit einem „Grundgeräusch gibt’s immer!“ ab.

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Moderne Männer – getrieben vom Display

Wirt haben nun also ein anderes Auto. „Es ist schwarz und hat hinten Becherhalter!“, sagt Tarzanstochter. Tarzanstochtermutter, quasi auch Mutter des Wagens, schweigt und genießt. Ich freue mich über jede Menge Knöppe, die sogar alle funktionieren. Vor allem darüber, dass sich die Fahrerscheibe einfach rauf und runter fahren lässt.
Das war beim vorigen Auto nicht so. Weiterlesen

Das Auto zum Kinde

Es ist ja erstaunlich, wieviel Geld die Menschen auf den Tisch legen, um ein Gefährt zu haben, mit dem sie zum Zeitungholen fahren, oder zum Semmelnkaufen. Und dieses Wunderwerk der Technik, das teure, dann auf der Straße rumstehen lassen. Im Hagel, im Regen, im Sturm. Vor den Chaoten aus dem Stadion. Das muss man sich mal vorstellen. Da stehen dann teuerste Autos am Straßenrand, eins nach dem anderen. Tarzansbruder vom Land irgendwo in der Mitte der Republik meint, … Weiterlesen

Kinder und Hunde: „Sie will nur spielen!“

Kaum ein Thema bewegt die Elternschaft so wie der „Hund!“. Man muss bloß in einen nach sagen wir fünfstündiger ergebnisoffener Diskussion über die Kuchenbufetts und vegane Würstchen bei der Schulfeier erschöpften Elternbeirat einwerfen, dass „.. man Hunde verbieten sollte!“ … und … Ey Mann!, huiii … geht’s wieder los mit voller Kraft: zwei Fünftel der Versammelten stimmen sofort lauthals zu, und rufen. „JA! Verbieten! Dreckstölen!“, zwei Fünftel weisen darauf hin, dass der Hund ja nicht schlimm sei, sondern der Halter, und ein Fünftel murmelt, dass sie selbst einen Hund und ein Kind hätten, und das ginge auch. Die nachfolgende … ähh … Diskussion … wird dann gerne handgreiflich, bis die Hundestaffel der Polizei auftaucht und die Runde auseinander treibt.

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Wenn Jogger aussehen, als stürben sie …

Neulich las ich, dass Jogger oft aussehen, als stürben sie gerade. Das traf mich, weil ich jogge, und nicht so aussehen möchte, als sterbe ich in diesem Moment – ausgerechten beim Laufen, wie tragisch. Was macht das für einen Eindruck auf die vielen Spaziergänger, Gassigeher und anderen Jogger? Denken die: „Oh, der stirbt gerade,

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Väter müssen dick sein

Heute muss ich mal den Müttern einen fetten Vorwurf machen: Ihr macht uns dick!!

Das würde ich natürlich nie ohne fundierten Hintergrund behaupten, achwas, proklamieren.  Das die Männer in der Schwangerschaft zu nehmen ist nun wissenschaftlichst bewiesen. Wer hats bewiesen? Die Amis!  Wer sonst? Der Projektleiter hört auf den wundervollen Namen „Garfield“. Das ist dieser Comic-Kater,  der sich von Lasagne und Schlafen ernährt.  Und dick ist. Richtigrichtig dick.
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Tür zu – Kind weg: Vaterns Verblüffung!

Ein großer Schritt im Leben eines Vaters ist es, wenn das Kind eines Tages mitteilt, dass es fortan allein zur Schule zu gehen gedenkt, die Türe vor Vatters verblüffter Nase schließt und weg ist.

Das war schon en Nummer.

Nun ist die Schule nur ein paar Schritte, und des Tarzanstochter Wunsch angemessen, angebracht und alles und so.

Aber… Weiterlesen

Das ist echt kein Kindergeburtstag, so ein Kindergeburtstag

Kürzlich stöberte ich im Ebook-Laden. Inzwischen habe ich zwar ein durchaus gespaltenes Verhältnis zum Ebook, aber bitte: Gucken kann man ja mal. Immerhin finde ich dort immer wieder Dinge, die ich nie brauche, aber über deren Kauf ich mich enorm freue – zumindest für einen Moment. Das ist so ähnlich wie im Ein-Euro-Shop. Diesmal zum Beispiel fand ich das Buch der vergessenen Kinderspiele. Das fand ich super. Jetzt liegt seit ungefähr 14 Monaten im Speicher und wurde – soweit ich weiß, kein einziges Mal aufgerufen. Jedenfalls nicht von mir, und wer sollte schon mit meinem Gerät lesen? Und dann noch ein solches Buch? Immerhin staubt es nicht ein, und es diente irgendwie vor allem dazu zu diskutieren.

Wobei das Thema hammerhart ist.
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