Mein Leben als Zauberer II

Bei J. entschuldige ich mich schon mal. Ich finde das gehört sich so, wenn man ihm eine Woche Urlaub versaut. Und ich glaube, das habe ich getan.

J. erzählte mir kürzlich, als wir in einem „fishy“ Etablissement waren – das fishy stammte von der Frau es dritten Mitrinkers. Ich finde es für Männer nicht so ungewöhnlich sich in einer Hotelbar zu treffen. Zumal in es in erster Linie ein Erkundungsbesuch sein sollte. Ich wollte wissen, ob sich dort gelangweilte Messebesucher tummelten, die, gierig auf ein bisschen, bloß ein bisschen Abwechslung, einem Tischzauberer zujubeln würden. Weiterlesen

Mein Leben als Zauberer I

„Verdienen Sie damit Ihr Geld?“ Diese Frage gehört schon zu besseren. Oft wird gefragt: „Kommen Sie zum Geburtstag meines Sohnes?“ oder „Zersägen Sie auch Jungfrauen?“ Ab und an kommt die Zusatzfrage, ob es Jungfrauen überhaupt noch gibt, höhöhö. Aber – immerhin.

Kürzlich saß ich ne ganze Zeit mit vielen anderen in einem Etablissement fest. Alle freuten sich allabendlich über Zerstreuung. Die einen spielten anspruchsvolle Kartenspiele wie Uno, die anderen guckten Fußball (wenns denn kam) und drohten dem Meist-Kommentierer vorsorglich Prügel an, sollte er das nächste Spiel wieder so viel kommentieren, was der Kommentator kommentierte. Weiterlesen